Bahn-Orchester Altenbeken 1919 eV
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                                                    9 0   J a h r e      

 

                                    Bahn-Orchester Altenbeken 1919 eV

 

 

 

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                              Neujahrskonzert mit dem Bahn-Orchester Altenbeken

                                   Gelungener musikalischer Jahresauftakt

 

                       

                   

                                                                                                                                          Fotos: Kurt Blaschke

                                                                         

                                 Mit einem wahren Feuerwerk an mitreißenden Melodien begeisterte das Bahn-Orchester

                                                am Neujahrstag seine Zuhörer in der Eggelandhalle in Altenbeken.

                        Zum Auftakt des Jubiläumsjahres wurde ein abwechslungsreiches und attraktives Programm geboten.

 

                                    Aus Anlass des Jubiläums wurden die Konzertbesucher mit einem Glas Sekt begrüßt, 

                                                             bevor das Orchester auf der Bühne Platz nahm.

 

                                                    

Mit der schmissigen Polka „Bahn frei“ eröffneten die 55 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Ulrich Winsel einen sehr unterhaltsamen Konzertabend.

Die gespielten Werke aus Musical, Oper (Holzschuhtanz aus „Zar und Zimmermann“, Albert Lortzing) und Operette (Leichte Cavalerie, Franz v. Suppé), der Einzugsmarsch aus dem „Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, die Polkas Unter Donner und Blitz und Tritsch-Tratsch-Polka von Johann Strauß sowie der Walzer Nr. 2 von Shostakovich fanden beim Publikum sehr großen Zuspruch. 

Der Moderator des Abends war Carsten Hormes vom Kulturbüro-OWL, der mit interessanten Informationen durch das Programm führte.  Altenbekens Bürgermeister Hans-Jürgen Wessels sprach ein Grußwort zum neuen Jahr. Im Rahmen-Programm des Konzertes wurde ein bebilderter und kommentierter Jahresrückblick der Altenbekener Musikvereine gegeben.

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Gesangs-Solisten  wurden auch für dieses Konzert wieder Stücke für Gesang und Orchester ausgewählt. Als Partnerin konnte erneut die Sopranistin Ursula Hormes, mit der das Bahn-Orchester schon mehrfach zusammen gearbeitet hat, gewonnen werden. Mit dem „Vilja-Lied“ aus Franz Lehárs „Die lustige Witwe“, dem Titel „Ich gehör nur mir“aus dem Musical „Elisabeth“ und einem Auszug aus „Die Fledermaus“ bezauberte Ursula Hormes die Zuhörer mit ihrer großartigen stimmlichen Präsenz und ihrem sympathischen Auftreten.    

                                                       

Mit der „Petersburger Schlittenfahrt“ von Richard Eilenberger und „Sleigh Ride“ von Leroy Anderson wurde vom Bahn-Orchester dem winterlichen Wetter Rechnung getragen. Die Zuhörer nahmen diese Eindrücke begeistert auf . Ein sehr spritziges Stück, ebenfalls von Leroy Anderson, ist „Clarinet Candy“. Die Klarinettisten bewiesen in diesem rasant vorgetragenen Arrangement ihre besondere Fingerfertigkeit und verdienten sich einen besonderen Beifall.

 

Die Musikerinnen und Musiker hatten sich so richtig in Fahrt gespielt. Als Dank für die herausragende musikalische Leistung wurden vom Publikum noch Zugaben eingefordert. Mit dem traditionellen Radetzkymarsch und dem von Ursula Hormes und dem Bahn-Orchester vorgetragenen „Sag´ beim Abschied leise Servus“ (Orchester-Arrangement Ulrich Winsel) ging ein für die Mitwirkenden und Zuhörer gleichermaßen stimmungsvolles Konzert zu Ende.

                                            

 

 

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Großes Blasmusik-Fest in Altenbeken

 

Zapfenstreich und festliches Konzert

Höhepunkte des Gemeinschaftsjubiläums    

 

 

Vom 1. bis zum 3. Mai feierten das Bahn-Orchester Altenbeken zu seinem

90. Geburtstag und das Trompeterkorps 8. Husaren Buke zum 60-jährigen

Bestehen ein rundum gelungenes Jubiläumsfest.                                     

 

  

             

Zum Auftakt wurde am Maifeiertag der Maibaum auf dem Altenbekener Marktplatz aufgestellt. Zahlreiche Besucher verfolgten das Richten des 14 m hohen Maibaums durch Musiker des Bahn-Orchesters. Die Anbringung des mächtigen, geschmückten Kranzes erfolgte durch die Höhenrettungsgruppe der Altenbekener Feuerwehr und wurde zu einer spannenden Aktion. Unter dem Ausleger einer Drehleiter schwebend senkte Andreas Tegethoff zu den Klängen einer Fanfare der Buker Husaren und unter dem begeisterten Beifall der Zuschauer den Kranz über den Baum, der nun wieder in stattlicher Erscheinung den Marktplatz schmückt. Umrahmt wurde das Maibaumfest mit einem Unterhaltungskonzert des Bahn-Orchesters und Trompeten-Klängen der Husaren.

Am Abend fand auf dem Kirchplatz in Buke der festliche Jubiläumsakt statt. Viele Besucher, darunter zahlreiche auswärtige Gäste, waren gekommen, um dabei zu sein. Nach den Begrüßungsworten von Toni Wiethaup, dem Vorsitzenden und Musikalischen Leiter der 8. Husaren Buke wurde mit einer Mai-Andacht, die Pastor Bernhard Henneke leitete, das große gemeinschaftliche Jubiläumsfest des Bahn-Orchesters und der Husaren feierlich eröffnet. Die Andacht wurde musikalisch von den Jubiläumsvereinen gestaltet. Im Rahmen der Feier wurden Fahne und Standarte der beiden Jubilare geweiht. Zu diesem besonderen Anlass waren Fahnenabordnungen zahlreicher Vereine der Einladung gefolgt. Im Anschluss unterhielten Trompeterkorps und Bahn-Orchester die Besucher bis zum Einbruch der Dämmerung mit einem Platzkonzert. Nach einem Marsch über die Dorfstraße nahmen Husaren und Orchester mit dem „York´schen Marsch“ auf dem Kirchplatz Aufstellung zum Großen Zapfenstreich unter der Leitung von Ulrich Winsel, dem Dirigenten des Bahn-Orchesters. Als Serenaden wurden Bruckner´s Choral „Locus iste“ und „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“ intoniert. Unter der großartigen Mitwirkung des Spielmannszuges Königin-Kürassiere Altenbeken wurde der Zapfenstreich im Schein vieler Fackeln zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

 

Den musikalischen Höhepunkt des Wochenendes bildete das große Jubiläumskonzert, das am Samstagabend 500 Besucher in  die festlich geschmückte Eggelandhalle lockte und in dem das Bahn-Orchester und die 8. Husaren Buke mit mehr als 90 Musikerinnen und Musikern ein abwechslungsreiches und beeindruckendes Programm aus traditioneller und zeitgenössischer Blasmusik boten. Vor den Toren der Halle wurden die Besucher von jungen  Damen in historischen Kleidern und der uniformierten Reiterstaffel der Buker Husaren empfangen. Nach der musikalischen Einleitung mit dem „Torgauer Marsch“ überbrachten die Vorsitzenden des Bahn-Orchesters, Ferdinand Heinekamp, und der Buker Husaren, Toni Wiethaup, den Besuchern einen gut gelaunten Willkommensgruß.

Mit der „Vienna Festival Music“, einer feierlichen Konzert-Fanfare, starteten die beiden Musikformationen unter der Leitung   von Ulrich Winsel und Toni Wiethaup gemeinsam in ein interessantes und vielschichtiges Konzert, das sie in der Folge abwechselnd gestalteten. Als Ehrengäste ließen der stellvertretende Landrat, Wolfgang Schmitz, MdL, sowie Bürgermeister Hans-Jürgen Wessels es sich nicht nehmen, in ihren Grußworten den beiden Traditionsvereinen zu ihren Jubiläen zu gratulieren, verbunden mit dem Dank für die zahlreichen Konzerte und Auftritte in der Vergangenheit sowie dem Wunsch, das musikalische Schaffen auch in Zukunft erfolgreich fortzusetzen.

 

Alfons Kersting, Ehrendirigent des Bahn-Orchesters und Toni Wiethaup moderierten das Konzert und gaben interessante und teils amüsante Hintergrundinformationen zu den einzelnen Musikstücken. Das Bahn-Orchester in seiner sinfonischen Besetzung (Holz-und Blechbläser) und die Buker Husaren in reiner Blechbläser-Besetzung ergänzten sich harmonisch und konnten mit Märschen, klassischen Melodien und Film-Musik sowie latein-amerikanischen und schottisch-irischen Rhythmen den Zuhörern einen großartigen Eindruck der Vielseitigkeit der Blasmusik vermitteln. Die Musiker zeigten sichtlich Freude an ihrem Tun und genauso freudig und munter war auch der Klang. Die begeisterten Zuhörer erklärten sich mit dem offiziellen Ende des Konzertes nicht einverstanden und forderten Zugaben ein, die ihnen mit drei gemeinschaftlich gespielten Märschen gerne gewährt wurden.

Nach einer kurzen Umbauphase präsentierte sich die Bahn - Big Band mit swingendem Sound und Rhythmus unter der Leitung von Richard Wiemers und der Mitwirkung von Sängerin Ursula Hormes. Zum Ausklang des Abends lud die Band „Pound“ mit ihrer hervorragenden Partymusik zum Tanz ein.

Mit einem Familiennachmittag wurde der „3. Feiertag“ begangen. Mit Aktionsangeboten, Vorführungen der Husaren-Reiterstaffel, Kutschfahrten, einer Ausstellung zur Geschichte der Jubiläums-Vereine, reichhaltiger Bewirtung und nicht zuletzt den hervorragenden Darbietungen der Musikvereine Steinhausen und Avenwedde sowie der Teutonia Pipe Band (Dudelsack- und Trommler-Formation) erhielt das Jubiläum einen gelungenen Abschluss.

 

Das Gemeinschaftsjubiläum fand in einer über alle Tage tollen und harmonischen Atmosphäre statt.

  

 

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