Viele wichtige Entscheidungen für ein erfolgreiches kommendes Jahr sind das Ergebnis der Jahreshauptversammlung des Bahn-Orchesters Altenbeken am vergangenen Freitag (12.01.2018). Ganz besonders erfreulich ist in diesem Jahr die hohe Anzahl an neu aufgenommenen Mitgliedern. Mit einstimmigem Beschluss wurde die Vereinssatzung an (von links) Evelin Poskal (Querflöte), Jonas Drewes (Trompete), Raphaela Jend und Alfons Struck (beide Waldhorn), Lina Drewes und Alina Dunsche (beide Klarinette), und Jan Overkott und Jürgen Overkott (beide Trompete) überreicht. Sie sind somit offiziell Mitglied im Verein und tragen zur Gemeinschaft sowie, unterstützt durch erfahrene Musiker, zum musikalischen Gelingen bei.
Zu einer Jahreshauptversammlung gehören auch immer die Wahlen diverser Vorstandmitglieder, die das Organisatorische im Verein übernehmen und somit für den Erfolg unerlässlich sind. So wurde Ferdinand Heinekamp zum achten Mal infolge zum ersten Vorsitzenden gewählt. Das Amt des Kassierers ging erneut an Steffen Wehner, Nicolas Müther bekleidet weiterhin das Amt des Gerätewartes und Tim Wiemers bleibt Notenwart. Neu im Vorstand ist Maximilian Radoy als Pressewart.
Neben diversen Vorschlägen der Mitglieder wurden auch die anstehenden Termine des Jahres 2018 wie das traditionelle Frühjahrskonzert besprochen. Das Organisationsteam für die Feierlichkeiten zum 100-Jährigen im Jahr 2019 Jubiläum bot einen ersten Überblick zum Stand der Planungen.

Jedes Jahr am ersten Weihnachtstag, kurz nach dem Angelusläuten um 18 Uhr, vernimmt man in der kalten Altenbekener Nacht wie aus dem nichts kommend weihnachtlich-musikalische Klänge. Woher diese kommen ist mittlerweile kein Geheimnis mehr: Seit 1977, also nunmehr seit 40 Jahren, besteht die Tradition des „Kreuzblasens“, bei dem ein Blechbläserensemble des Bahn-Orchesters Altenbeken vom Kreuz auf dem Wienacken aus klassische weihnachtliche Lieder erklingen lässt. Ins Leben gerufen wurde die Tradition seinerzeit vom ehemaligen Oberst Josef Drewes, dessen Söhne Dietmar und Wilfried mit ihrem Trompeten die ersten beiden Kreuzbläser waren. Schon im darauffolgenden Jahr schlossen sich viele Freunde an, das Klangbild nahm Form an. Das beleuchtete Kreuz, damals erst kurz zuvor von der Westkompanie errichtet, bot hoch über dem Altenbekener Tal die perfekten Voraussetzungen. Regen, Schnee und Kälte zum Trotz fanden sich ohne Ausnahme jedes einzelne Jahr nicht nur Musiker sondern nach und nach immer mehr Musikfreunde am Kreuz ein und lauschten der Musik.

Bei einem Benefizkonzert am vergangenen Samstag sammelten die knapp 100 Musiker und Sänger von Bahn-Orchester, Kirchenchor und Projektchor "Weihnachten" in der Hl.-Kreuz-Kirche in Altenbeken für den guten Zweck. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 1044€ landeten in den Spendenbüchsen. Das Geld wird zum einen für die Finanzierung der Renovierungen an der Kirche verwendet, der andere Teil geht an die Stiftung „Unterstützungskreis Same/Tansania“ von Pfarrer Bernhard Henneke, der auch durch das Konzertprogramm führte. Diese engagiert sich für bessere Bildung von jungen Menschen im zentralafrikanischen Tansania. Musikalisch wurde den zahlreichen Besuchern einiges geboten: von klassischen vorweihnachtlichen Chorälen über eine symphonische Phantasie traditioneller Weihnachtslieder bis hin zum großen Finale mit dem Pop-Song „Halleluja“ verbreitete das weit gefächerte Programm weihnachtliche Stimmung bei den Zuhörern.

Mit positiver Bilanz blickt das Bahn-Orchester Altenbeken auf das Nikolaus-Fest am vergangenen Mittwoch in Altenbeken zurück. Während Nikolaus, Zwerge und eine Bläsergruppe bereits am Paderborner Bahnhof mit Musik und Schokolade vielen jungen und erwachsenen Schaulustigen den Tag versüßten, warteten in Altenbeken wieder unzählige Kinder, Eltern und Großeltern bei weihnachtlicher Musik gebannt auf die Ankunft des Nikolauses. Nach pünktlicher Ankunft in Altenbeken folgte der Gang zum frisch renovierten Kirchplatz, wo der Nikolaus seine traditionelle Ansprache hielt, zu der die Kinder der Kindergärten Lieder sangen. Bei Glühwein und Bratwurst klang der Abend in guter Atmosphäre aus. Natürlich gab es auch in diesem Jahr die prall gefüllten Nikolaustüten, von denen am Ende keine einzige mehr übrigblieb! Ein Dank geht auch an alle ehrenamtlichen Helfer, die zum Gelingen beigetragen haben!

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