Bahn-Orchester Altenbeken 1919 e.V.

„Der Nikolaus kommt nach Altenbeken“

Am 6. Dezember 2022 findet wieder die traditionelle Nikolausfeier am Bahnhof und auf dem Kirchplatz an der Kath. Pfarrkirche statt. Bereits seit 1948 begleitet das Bahn-Orchester in ununterbrochener Folge das traditionelle Nikolausfest. Im Jahr 2011 übernahmen wir als Gruppe der Stiftung Bahn-Sozialwerk auch organisatorisch die Fortführung. In alter Tradition der Eisenbahn Gemeinde reist der Nikolaus, begleitet von seinen fleißigen Zwergen und den beiden Knechten wieder mit dem Zug an. Aber auch vor dem heiligen Mann hat die Modernisierung der Bahn nicht Halt gemacht. Und so reist der Nikolaus schon seit Jahren nicht mehr mit einer altehrwürdigen Dampflok sondern mit einem modernen Nahverkehrszug an. Es ist immer wieder schön Jahr für Jahr in die strahlenden und erwartungsvollen Augen der vielen Kinder zu schauen. Aber auch viele Erwachsene fühlen sich an diesem Tag in ihre Kindheit versetzt.

Ab 16:30 Uhr stimmt das Bahnorchester auf dem Bahnhofsvorplatz die wartenden Kinder mit Adventsmusik auf die Ankunft von St. Nikolaus ein. Im Anschluss geht es in einem Laternenumzug gemeinsam zum Kirchplatz. Dort spricht St. Nikolaus zu den Kindern und stimmt sie und ihre Eltern auf die Weihnachtszeit ein. Unter weihnachtlichen Klängen geht es dann an die Verteilung der begehrten Nikolaustüten. Die entsprechenden Wertmarken können zum Preis von 4,- EUR in der Buchhandlung Simone Kuhfuß erworben werden. Wir kümmern uns darum, dass Sie während der Feier mit ausreichend Essen und Getränken versorgt sind.

Die anhaltende Begeisterung der vielen Kinder, der Altenbekener Bevölkerung und der auswärtigen Gäste für dieses Fest, rechtfertigt den Aufwand und ist den Mitgliedern des Orchesters Ansporn, die mittlerweile 74 jährige Tradition in die Zukunft zu führen.

Konzertreise des Bahn-Orchesters Altenbeken nach Thüringen

Am Freitag des 1. Septemberwochendes startete das Bahn-Orchester Altenbeken mit 60 Personen zu einer Konzertreise nach Thüringen. Auf dem Programm standen ein Abendkonzert am Altensteiner Schloss, die musikalische Umrahmung der Dampfloktage im Dampflokwerk Meinigen und ein Besuch der Wartburg in Eisennach.

Unter dem Motto „Bahn – Bratwurst - Blasmusik“ gab das Orchester am Abend des Anreisetages ein Sommerkonzert im Schlosspark Altenstein. Unter der Leitung von Simon Pfund, der kurzfristig für den erkrankten Dirigenten Thies Keuser das Dirigat übernahm, umrahmt durch die locker informative Moderation von Ulrich Winsel, wurde den Zuhörern das gesamte Spektrum konzertanter Blasmusik dargeboten. Dabei begeisterten besonders die Arrangements mit Gesangsbegleitung, perfekt dargeboten durch Nicole Heinekamp und Manfred Peitz. Wie der heimischen Presse zu entnehmen war, hätte das Bahn-Orchester „ …mit seinem Aufgebot an Personal akustisch kräftig am Altensteiner Schloss rütteln können, aber es wurde ein harmonisches Miteinander zur allseitigen Zufriedenheit!“ Dem ist wohl nichts hinzuzufügen. Nach dem anschließenden Abendessen am Schloss mit Thüringer Bratwurst und leckeren Getränken ging es zum Hotel nach Bad Liebenstein wo der Tag gemütlich ausklang.

Am Samstag ging es um 10 Uhr zum Familientag im Dampflokwerk Meiningen. An der Drehscheibe, umrahmt von historischen Dampfloks der Baureihe 01, unterhielten wir die Besucherinnen und Besucher mit einem dreistündigen Konzert. Anschließend blieb für Alle noch Zeit genug für einen Rundgang auf dem riesigen Gelände, wo neben den vielen historischen Zügen auch das Werk besichtigt werden konnte. Zum Ausklang des Tages ging es am Abend zu einem zünftigen Abschluss in die „Ruhlaer Skihüte“.

Am Sonntag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Die Nähe zu Eisenach nicht ohne einen Besuch der UNESO Welterbestätte Wartburg. Einer informativen Führung folgte der Besuch der sehenswerten Sonderausstellung „Luther übersetzt. Von der Macht der Worte. 500 Jahre Neues Testament auf der Wartburg“. Im Anschluss an die Besichtigung ging es nach 3 schönen gemeinsamen Tagen zurück nach Altenbeken.

Weinacker Hochkreuz wird erneuert

Manch einem ist schon aufgefallen, dass das Hochkreuz auf dem Wienacken nicht mehr steht. Es musste aus Sicherheitsgründen abgebaut werden, weil das Holz morsch geworden war.
Das Kreuz wurde erstmals am 8. September 1969 von Schützen der Westkompanie aufgestellt. Seitdem kümmert sich unsere Kompanie regelmäßig um die Pflege des wohl bekanntesten Altenbekener Kreuzes, das an hohen Festtagen hell über das Beketal strahlt.
Dank des Einsatzes unserer „Kreuzritter“ Hubert Schadomsky, Peter Claes, Manfred Peitz und Ferdinand Heinekamp wird derzeit ein neues Kreuz aus Stahl erstellt.
Auch unser Orchester fühlt sich eng mit dem Wienackerkreuz verbunden. Seit 1977 stimmen dessen „Kreuzbläser“ am Abend des ersten Weihnachtstages von dort aus klassische Weihnachtslieder an.
Das neue Kreuz wird zum Wochenende nach dem Festtag Kreuzerhöhung, also am 17./18. September, am gewohnten Platz aufgestellt. Geplant ist ein buntes Programm mit Richtfest, Einweihung und Feldmesse. Weitere Infos folgen.

Weitere Informationen zur Geschichte des Hochkreuzes:
https://www.pr-ael.de/Aktuelles/50-Jahre-Hochkreuz-auf-dem-Wienacken.html

Ferdinand Heinekamp seit 25 Jahren Vorsitzender: Jahreshauptversammlung des Bahn-Orchesters Altenbeken

 

Das auch nach 25 Jahren Vorstandsarbeit beim 1. Vorsitzenden, noch bei den weiteren Vor-standsmitgliedern Müdigkeit bei der Bewältigung der vielen Aufgaben aufgekommen ist, zeig-ten der Jahresbericht von Schriftführer Maximilian Radoy sowie der Kassenbericht von Kas-sierer Steffen Wehner. Bei der Jahreshauptversammlung des Bahn-Orchesters Altenbeken, die unter strengsten Corona-Regeln in der Aula der Privaten Realschule Altenbeken stattfand, fielen die Berichte in diesem Jahr zwar etwas kürzer aus, aber trotz der angespannten Lage steht das Orchester weiterhin auf einer breiten musikalischen und soliden finanziellen Basis.
Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurden Ferdinand Heinekamp (1. Vorsitzender), Steffen Wehner (Kassierer) und Günter Wille (Gerätewart) mit überwältigender Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand ist Andreas Kersting, der den Posten des Pressewarts von Dirk Lübbemeier übernimmt.
Beim Tagesordnungspunkt „Aufnahme neuer Mitglieder“ konnte das Orchester mit Samantha Burstaedt (Posaune), Jonathan Müther (Tenorhorn) und Manfred Peitz (Tenorhorn) drei Neue in seinen Reihen begrüßen. Des Weiteren hat die Versammlung die Aufnahme von 15 Förder-mitgliedern bestätigt.
In der Hoffnung, dass das Orchester in diesem Jahr wieder sein traditionelles Frühjahrskonzert veranstalten kann und darauf aufbauend auf viele weitere musikalische Zusammentreffen, be-endete Ferdinand Heinekamp die Versammlung, die mit einem gemeinsamen Abendessen begonnen hatte.

Libori-Bierbrunnen 2021

Auch in diesem Jahr durften wir Libori am Bierbrunnen musikalisch begleiten. Auch wenn alles ein wenig anders ablief, ist es doch etwas besonderes. Einige Impressionen haben wir auf Video festgehalten:

 

Großzügige Förderung durch Westfalen Weser Energie

Westfalen Weser nimmt als regional verankertes Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung sehr ernst. Sie unterstützt das bürgerschaftliche Engagement der Menschen in den vielen Vereinen und Initiativen, die sich ehrenamtlich für wohltätige, sportliche, kulturelle, wissenschaftliche oder künstlerische Projekte einsetzen, wo immer es ihr möglich ist. Im Rahmen dessen erfolgte eine großzügige Spende für das Bahn-Orchester zur Erhaltung der Jugendarbeit trotz des aufgrund der Corona-Pandemie erschwerten Vereinslebens.

Koorperation mit dem Bahn-Orchester: Altenbekener Realschule mit neuem Angebot

Foto: Marion Wessels

 

Welch enormes musikalischen Potenzial in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken steckt, lässt sich an der Vielzahl der Musikzüge, Orchester & Chöre ablesen. Seit über 100 Jahren gehören auch die Musikerinnen und Musiker des Bahn-Orchesters Altenbeken (BOA) dazu. Und die haben sich jetzt etwas ganz Besonders überlegt. Mit Beginn des neuen Schuljahres nämlich geht an der Privaten Realschule Altenbeken eine Bläserklassen-AG in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an den Start. Interessierte Schülerinnen und Schüler können an folgenden Instrumenten ausgebildet werden: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Euphonium/Posaune/Tuba und Schlagwerk. Aufbauend ab nächstem Schuljahr können die jungen Nachwuchsmusiker dann ab Jahrgangsstufe 7 Orchesterluft schnuppern. Dann steht die Gründung eines Schulorchesters oder einer Schul-Bigband an. Ein entsprechender Kooperations-Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Ferdinand Heinekamp, Vorsitzender es Bahn-Orchesters und Ideengeber, sieht in dem musikpädagogischen Angebot viele Vorteile. „Musik macht Spaß und gemeinsam Musik machen erst recht“. Er sollte es wissen, spielt er doch seit 45 Jahren Posaune in zahlreichen Altenbekener Formationen wie dem Bahn-Orchester, der Bahn Big Band, den Bartnelken, Dixie Steamern oder der Bläserphilharmonie OWL. Instrumentalfachkräfte des Bahn-Orchesters übernehmen den Unterricht, für den geringer Monatsbeitrag fällig wird. Mitglied im Bahn-Orchester müssen die Schülerinnen und Schüler nicht sein, „sie dürfen es aber gern werden“, sagt Heinekamp augenzwinkernd.

Schulleiterin Ulrike Helle freut sich über das Engagement des Bahn-Orchesters und die Chance für ihre Schülerinnen und Schüler, zusammen Musik zu machen. „Gemeinsames Musizieren stärkt die soziale Kompetenz. Die Kinder werden Teil eines großen Ganzen, lernen, sich aufeinander einzustellen und Verantwortung zu übernehmen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen“.

Die Gemeinde stellt neben den Räumen und Anlagen die Instrumente zur Verfügung. Für Hans Jürgen Wessels ist das neue Angebot stimmig. „Wir haben viele Jahre um diesen Schulstandort gerungen. Natürlich unterstützen wir hier gern“, so der Bürgermeister. Wenn dann noch ehrenamtliches Engagement, sowohl auf Orchester-, als auch auf Schulseite zusammenkäme, sei es keine Frage gewesen. „Es ist doch toll, wenn Kinder diese Möglichkeiten bekommen und wer weiß, vielleicht werden ja besondere Talente entdeckt“.

 Freiwillige Helfer des Bahn-Orchesters werkeln außerdem seit einigen Wochen kräftig in der Schulaula. So bekommt nicht nur die einstige Bühne eine Erweiterung, auf bislang eher ungenutzten Flächen entsteht ein funktionaler Instrumentenraum.

Die Bläserklasse startet übrigens in den kommenden Wochen ihren Unterricht. Zuvor gibt’s auf den anstehenden Elternabenden noch genaue Informationen. Auf erste Auftritte dürfen wir uns schon heute freuen.

 

Bahn-Orchester bei ICE-Taufe in Aachen

In Aachen haben der Nordrhein-Westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla einen ICE auf den Namen „Euregio Maas-Rhein“ getauft. Die Partnerschaft der Region Aachen mit Ostbelgien, den Provinzen Limburg, Lüttich und Limburg als Europaregion „Euregio Maas-Rhein“ ist seit 44 Jahren ein gelebtes Beispiel für grenzübergreifende Kooperation, die die Deutsche Bahn mit der Taufe des ICE zusätzlich würdigt. Musikalisch begleitet wurde die Taufe durch das Bahn-Orchester Altenbeken, welches eigens zu dieser Veranstaltung nach Aachen gereist ist.

„Unsere Züge verbinden die Menschen quer durch Europa. Rund 150 europäische Städte sind mit der Bahn direkt von Deutschland aus erreichbar. Mit dem Namen ‘Euregio Maas-Rhein‘ symbolisiert dieser ICE das Zusammenwachsen Europas. Die ICE 3 sind unsere schnellsten Züge - und zwischen Berlin und München ebenso unterwegs wie zwischen Frankfurt und Amsterdam, Brüssel und Paris,“ so DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. Der ICE „Euregio Maas-Rhein“ verbindet Köln und Brüssel in zwei Stunden. In den vergangenen Jahren hat die Deutsche Bahn ihr internationales Fernverkehrsangebot weiter ausgebaut. 2019 konnte die DB auf der Verbindung Frankfurt—Brüssel einen Fahrgastzuwachs von 14 Prozent verzeichnen. Die Verbindung Frankfurt—Amsterdam zählte 17 Prozent mehr Fahrgäste.

Erlebnisreiche Konzertreise ins Vogtland – Musikerinnen und Musiker des Bahn-Orchesters auf Tour

Das Bahn-Orchester Altenbeken feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen – und im Rahmen dessen darf eine Vereinsfahrt natürlich nicht fehlen. Diese unternahmen die etwa 50 Musiker mit Ihren Familien nach Plauen im Vogtland. Auf dem Programm der Fahrt standen eine Besichtigung der Instrumentenwerkstätten in Marktneunkirchen, einer Stadt die durch den Bau und den Handel („das Verschicken“) von Musikinstrumenten aller Art groß und bekannt wurde. Noch immer werden fast alle Arten von Musikinstrumenten dort hergestellt. Zwar wird die filigrane Handarbeit heutzutage durch Maschinen gestützt, die Liebe zum Detail ließ aber viele Musikerherzen höherschlagen. Anschließend stand ein Besuch des lokalen Instrumentenmuseums auf der Agenda, wo es viele einzigartige und vielleicht auch schon fast vergessene Exemplare der Musikgeschichte zu bestaunen gab. Nach einer Rundfahrt durch das Vogtland mit Besichtigung der größten Eisenbahnbrücke des Vogtlands (diese durfte für einen Altenbekener Verein natürlich nicht fehlen!) war das Gastkonzert in Bad Elster, einem Kurort im Dreiländereck Sachsen, Bayern und Böhmen, wohl das Highlight der fünftägigen Fahrt. Dort finden unter dem Motto „Gäste spielen für Gäste“ regelmäßige Benefizkonzerte statt. Vor etwa 120 Zuhörern spielte das Orchester Klassiker aus dem Standartprogramm wir „Swinging Glenn Miller“ oder „Attila“, aber auch Werke, die extra anlässlich des 100. Jubiläums einstudiert wurde, wie „Nessun Dorma“ aus der gleichnamigen Arie oder einem Oberstufenmedley von Tom Jones. Nach dem Konzert brach das Orchester in Richtung Tschechien auf, um dort den berühmten Ort Eger, oder Cheb, wie er in Tschechien eigentlich heißt, zu besichtigen. Der Ort erlangte in Musikerkreisen durch bekannte Polkas und die „Egerländer Musikanten“ Bekanntheit, weswegen ein Besuch für den Verein dort nahelag.

Nach entspannter Rückreise freuen sich die Musikerinnen und Musiker des Bahn-Orchesters nun auf die noch anstehenden Events des Jubiläumsjahres, wie der spektakulären Jubiläumsparty mit der „Brasserie“ am 09. November und dem Konzert der BigBand der Bundeswehr am 26. November.

Verleihung Pro-Musica Plakette

Pro-Musica PlakettePro-Musica Plakette

Am Sonntag, den 19. Mai 2019 wurde dem Bahn-Orchester Altenbeken im Rahmen einer Feierstunde in Bottrop die "PRO MUSICA"-Plakette verliehen, die höchste Auszeichnung des Bundes für Vereine, "die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege des instrumentalen Musizierens, und damit um die Förderung des kulturellen Lebens, erworben haben"So drückte es Bundespräsident a.D. Heinrich Lübke 1968 in seinem Erlass zur Förderung der Laienmusik aus. Dem Antrag der Plakette ging eine lückenlose Dokumentierung der 100 Jahre Vereinsgeschichte voraus, die vor allem durch Bilder und Zeitungsartikel geschehen ist. Viel Arbeit, die von Marita Möbuß (Recherche) und Meinolf Hennemann (Antragsstellung) bewältigt wurde. In Empfang nehmen durften die Ehrung unser musikalischer Leiter Thies Keuser sowie Ferdinand Heinekamp und Steffen Wehner vom Vorstand.

Bahn-Orchester beim Bundesfest

Es war das Schützenereignis des Jahres, mit bis zu 50.000 erwarteten Gästen an drei Tagen und einem Festumzug mit knapp 300 teilnehmenden Vereinen: das Bundesfest in Schloss Neuhaus des Bundes der historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Und als stolzer Träger des „Bundesschützen“-Titels war auch das Bahn-Orchester Altenbeken mit dabei. Als einer der Begleitzüge des Bundesvorstandes und der Ehrengäste, u.a. dem Bundeskönig und den Diözesankönigen, marschierte das BOA an dritter Position zur Ehrentribüne, wo die Musiker über drei Stunden lang die Pausen zwischen den vorbeimarschierenden Blasmusik- und Spielmannszügen und mit Marschmusik überbrückte, um den Schützenvereinen und -abordnungen eine würdige Parade zu ermöglichen. Der krönende Abschluss war der Einmarsch ins Festzelt gegen 17 Uhr.

Neue Ortseingangsschilder für Altenbeken

Am Freitag, den 05.04. wurde das erste von insgesamt fünf neuen Ortseingangsschildern an der Winterbergstraße, Höhe Schulzentrum enthüllt und feierlich eingeweiht. Zusammen mit der Gemeinde Altenbeken und vielen ehrenamtlichen Helfern wurden die neuen Ortseingangsschilder vom Bahn-Orchester hergestellt, verkabelt und montiert. Jede der vier Schützenbruderschaften sowie das Bahn-Orchester übernehmen die Patenschaft für eines der Bauwerke, sodass auch in Zukunft ein Ordnungsgemäßer Zustand gewährleistet ist. „Hier ist auf einen Blick alles vermerkt, was unsere Gemeinde ausmacht: Die Naturerbe-Wanderwelt, die Eisenbahnergemeinde und natürlich das Herzlich Willkommen. Und ich finde es sieht echt super aus!“ sagte unser Bürgermeister während der feierlichen Enthüllung.

Grußwort des Vorsitzenden zum 100-jährigen Jubiläum

Das Bahn-Orchester blickt in 2019 auf sein 100-jähriges Bestehen zurück. Zusammen mit Ihnen möchten wir dieses großartige Ereignis feiern.

Zu unserem Jubiläumskonzert möchte ich alle Festgäste, Musik- freunde, Musikkollegen sowie die Bevölkerung herzlich einladen.

"Die Sprache der Musik ist unerschöpflich in ihrer Vielfalt. Die Musik verbindet Menschen miteinander“, hat unser Alt-Bundespräsident Roman Herzog formuliert, und der Philosoph Friedrich Nietzsche drückte es so aus: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“.

Für die Musikerinnen und Musiker ist die Musik bzw. das Bahn- Orchester zum festen Bestandteil ihres Lebens geworden. Es ist für uns daher eine große Freude, dieses Jubiläum mit Ihnen und vielen Anderen, wie zum Beispiel mit Timor Oliver Chadik und der „Big Band der Bundeswehr“, der „Blechwerkstatt“ aus Elsen und der „Brasserie“ aus Friedrichshafen, zu feiern.

Wir erinnern uns in Dankbarkeit an diejenigen Personen, die am
1. Juli 1919 den Musikverein aus der Taufe gehoben haben. Sie hatten bei der Gründung des Vereins sicherlich eine Vision vor Augen, und wir glauben, die Ziele, die sie sich vor 100 Jahren gesetzt haben, sind erreicht und das Orchester hat sich im Sinne unserer Gründer und darüber hinaus recht gut entwickelt.

Zu Ehren dieser Männer und aller, die sich mit ihrem unermüdlichen Einsatz, getragen von der gemeinsamen Liebe zur Musik, verdient gemacht haben, wollen wir dieses Jubiläum begehen.

Bereits 1949, anlässlich des 30. Geburtstages, wurde in einem Festgedicht die Hoffnung festgehalten, dass auch die Enkel noch dem Verein angehören mögen. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen, und für uns, die Enkelgeneration, ist es eine Verpflichtung, das Erbe unserer Vorgänger zu erhalten.

Ein besonderer Dank gilt unseren Ausbildern, die sich dem Nach- wuchs widmen und ihm den Weg zur Musik, in unsere Orchestergemeinschaft und in eine hoffnungsvolle Zukunft weisen.

Ihr

Ferdinand Heinekamp
Vorsitzender

Bahn-Orchester gibt Konzert am Berliner Hauptbahnhof

Manch ein Reisender wird sich bei seinem Weg durch den Berliner Hauptbahnhof am ersten Oktobersamstag gewundert haben, dass musikalische Klänge den Bahnhof erfüllten, wo sonst Geräusche von Zügen und eilenden Mitreisen vorherrschen. Schuld daran war das Bahn-Orchester Altenbeken, ein Blasorchester mit langer Tradition und großer, durch die Geschichte der Heimatgemeinde Altenbeken geprägter Verbundenheit zur Eisenbahn. Die knapp fünfzig Musikerinnen und Musiker des Vereins unternahmen an diesem Wochenende eine Fahrt nach Berlin und gaben im Rahmen dessen ein etwa 90-Minütiges Konzert inmitten der Reisenden und des Hauptbahnhofes. Schnell sammelten sich einige hundert Schaulustige auf  verschiedenen Ebenen des Bahnhofs um das Orchester herum, ein Anblick den man, auch wegen der plötzlich eintretenden Ruhe im sonst lauten und hektischen Bahnhofsgeschehen, eher in einem großem Konzerthaus wie der Berliner Philharmonie erwarten würde. Es herrschte eine ganz besondere Stimmung, die den ein oder anderen veranlasste doch eine S-Bahn später zu nehmen. Gespielt wurden bekannte Werke der Filmmusik aus Filmen wie „Moment for Morricone“ oder „Rocky“,  klassische Konzertmärsche, gängige Unterhaltungswerke und selbstverständlich die Operette „Berliner Luft“. 

Es war nicht das erste Konzert, dass das Bahn-Orchester Altenbeken am Berliner Hauptbahnhof spielte, denn bereits im Jahre 1995 musizierte eine Gruppe des Bahn-Orchesters zum Spatenstich des neuen Hauptbahnhofes im Beisein von Bundeskanzler Helmut Kohl und dem damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Heinz Dürr.
Die Musikerinnen und Musiker freuen sich über das viele positive Feedback und über eine gelungene Vereinsfahrt, bei der neben dem Konzert auch eine Besichtigung des Reichstagsgebäudes und einige weiterer Attraktionen der Bundeshauptstadt  auf dem Programm standen. Weitere Bahnhofskonzerte in anderen deutschen Städten, auch im Rahmen des hundertjährigen Bestehens des Vereins im Jahr 2019, welches ebenfalls Groß gefeiert werden soll, werden schon geplant.

Kontakt

Bahn-Orchester Altenbeken 1919
Ferdinand Heinekamp (Vorsitzender)
Christian-Schütze-Str. 5
33184 Altenbeken

Telefon: 05255 6221
E-Mail: kontakt@bahnorchester.de

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