Koorperation mit dem Bahn-Orchester: Altenbekener Realschule mit neuem Angebot

Foto: Marion Wessels

 

Welch enormes musikalischen Potenzial in der Eisenbahnergemeinde Altenbeken steckt, lässt sich an der Vielzahl der Musikzüge, Orchester & Chöre ablesen. Seit über 100 Jahren gehören auch die Musikerinnen und Musiker des Bahn-Orchesters Altenbeken (BOA) dazu. Und die haben sich jetzt etwas ganz Besonders überlegt. Mit Beginn des neuen Schuljahres nämlich geht an der Privaten Realschule Altenbeken eine Bläserklassen-AG in den Jahrgangsstufen 5 und 6 an den Start. Interessierte Schülerinnen und Schüler können an folgenden Instrumenten ausgebildet werden: Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Horn, Euphonium/Posaune/Tuba und Schlagwerk. Aufbauend ab nächstem Schuljahr können die jungen Nachwuchsmusiker dann ab Jahrgangsstufe 7 Orchesterluft schnuppern. Dann steht die Gründung eines Schulorchesters oder einer Schul-Bigband an. Ein entsprechender Kooperations-Vertrag wurde jetzt unterzeichnet.

Ferdinand Heinekamp, Vorsitzender es Bahn-Orchesters und Ideengeber, sieht in dem musikpädagogischen Angebot viele Vorteile. „Musik macht Spaß und gemeinsam Musik machen erst recht“. Er sollte es wissen, spielt er doch seit 45 Jahren Posaune in zahlreichen Altenbekener Formationen wie dem Bahn-Orchester, der Bahn Big Band, den Bartnelken, Dixie Steamern oder der Bläserphilharmonie OWL. Instrumentalfachkräfte des Bahn-Orchesters übernehmen den Unterricht, für den geringer Monatsbeitrag fällig wird. Mitglied im Bahn-Orchester müssen die Schülerinnen und Schüler nicht sein, „sie dürfen es aber gern werden“, sagt Heinekamp augenzwinkernd.

Schulleiterin Ulrike Helle freut sich über das Engagement des Bahn-Orchesters und die Chance für ihre Schülerinnen und Schüler, zusammen Musik zu machen. „Gemeinsames Musizieren stärkt die soziale Kompetenz. Die Kinder werden Teil eines großen Ganzen, lernen, sich aufeinander einzustellen und Verantwortung zu übernehmen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen“.

Die Gemeinde stellt neben den Räumen und Anlagen die Instrumente zur Verfügung. Für Hans Jürgen Wessels ist das neue Angebot stimmig. „Wir haben viele Jahre um diesen Schulstandort gerungen. Natürlich unterstützen wir hier gern“, so der Bürgermeister. Wenn dann noch ehrenamtliches Engagement, sowohl auf Orchester-, als auch auf Schulseite zusammenkäme, sei es keine Frage gewesen. „Es ist doch toll, wenn Kinder diese Möglichkeiten bekommen und wer weiß, vielleicht werden ja besondere Talente entdeckt“.

 Freiwillige Helfer des Bahn-Orchesters werkeln außerdem seit einigen Wochen kräftig in der Schulaula. So bekommt nicht nur die einstige Bühne eine Erweiterung, auf bislang eher ungenutzten Flächen entsteht ein funktionaler Instrumentenraum.

Die Bläserklasse startet übrigens in den kommenden Wochen ihren Unterricht. Zuvor gibt’s auf den anstehenden Elternabenden noch genaue Informationen. Auf erste Auftritte dürfen wir uns schon heute freuen.

 

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